Zilles-Nachfolger gefunden!

In der vergangenen Woche hat die Führung der TuRU Düsseldorf sich dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit Trainer Frank Zilles nach dieser Saison zu beenden. Uns war dabei klar, dass wir schnell einen Nachfolger finden müssen, um die weiteren notwendigen Schritte für die Zukunft der TuRU Düsseldorf in der Fußball-Oberliga einzuleiten. Unserem neuen Direktor Sport Bernd Meinhardt ist es aufgrund seiner guten Kontakte gelungen, die wichtigste personelle Frage zügig zu beantworten. Ab dem 1. Juli wird der Essener Dennis Brinkmann das Traineramt an der Feuerbachstraße übernehmen.
 
Dennis Brinkmann, der Sport-Management studiert hat, ist 38 Jahre alt. Als Fußballer hat er viel in höheren Klassen gespielt – nach seiner Jugend in Wattenscheid etwa bei RW Essen (Regionalliga), Alemannia Aachen und Eintracht Braunschweig (jeweils 2. Liga) sowie beim TuS Koblenz (3. Liga) und beim Wuppertaler SV (Regionalliga). Mit Aachen stand der Ex-Profi 2004 im Finale des DFB-Pokals und bestritt Einsätze im UEFA-Cup. Wir sind sicher, dass Brinkmann seine Erfahrungen aus dieser Zeit gewinnbringend für die TuRU einsetzen kann.
 
Im Anschluss an seine aktive Karriere war Brinkmann zunächst vor allem für Nachwuchs-Mannschaften verantwortlich. Über verschiedene Tätigkeiten beim VfL Bochum (Techniktrainer, Co-Trainer der U23) führte sein Weg nach Wuppertal, wo er zuletzt die U 19 in der Bundesliga betreute. Dass Brinkmann mit jungen Leuten arbeiten kann, wird uns bei der Sichtung von Talenten zusätzliche Vorteile bringen. Es wird ihm gemeinsam mit Bernd Meinhardt gelingen, die passende Mischung im Kader zusammenzustellen.
 
Brinkmann, der sich am vergangenen Sonntag beim 1:1 gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter ein erstes Live-Bild von der aktuellen TuRU machen konnte, sieht der Zukunft optimistisch entgegen. „Ich freue mich sehr darauf. Und es ist nicht selbstverständlich, bei der ersten Station direkt Cheftrainer bei einem Oberligisten zu werden. Wir wollen gemeinsam versuchen, das Bestmögliche für den Verein herauszuholen. Ich sehe in Düsseldorf sehr gute Möglichkeiten“, sagt Brinkmann.
In der kommenden Saison möchte Brinkmann sich vor allem so früh wie möglich von allen Abstiegssorgen fernhalten. „Wir werden aber für manches sicher unsere Zeit brauchen“, glaubt er. Er geht als Trainer („Ich sehe mich nicht als Laptop-Trainer oder Konzept-Trainer“) gerne voran, will aber nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen. Disziplin und Leidenschaft für den Fußball will er seinen Spielern vorleben. Der Plan: „Wir wollen versuchen, begeisternden Fußball zu spielen.“
 
Herzlich willkommen an der Feuerbachstraße, Dennis Brinkmann!

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